Verweise
Datenbezüge (11)
Im Saarland wird schon seit vielen
Jahren in die Förderung und Pflege
von Streuobstflächen investiert.
Der Erhalt der Streuobstwiesen
in unserer Kulturlandschaft ist
auch für die Artenvielfalt von
Bedeutung. Aber auch hier ist
festzustellen, dass immer mehr
Bestände nicht mehr gepflegt oder
abgeerntet werden. Da das Ernten auf
fremden Wiesen ohne Zustimmung des Eigentümers verboten ist, können diese Früchte nicht
von anderen Personen geerntet werden.
Kindertagesstätten
»FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas« unterstützt Verantwortliche in Kitas dabei, die Verpflegung der Kinder zu optimieren. Die Basis hierfür ist der DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Tageseinrichtungen für Kinder. Die vielfältigen Informationen sind auf einer eigenen Internetseite (Fitkid-Aktion) zusammengestellt.
Unter dem übergeordneten Thema Lebensmittelwertschätzung beschäftigt sich das Umweltministerium seit 2017 mit dem Thema Lebensmittelverschwendung. Im Rahmen eines Vier-Jahres-Plans wird jedes Jahr ein anderer thematischer Schwerpunkt gesetzt.
Tag für Tag landen viele kostbare Lebensmittel in der Tonne. Einer Studie des Thünen-Instituts zufolge wirft jeder Einzelne von uns jährlich über 75 Kilogramm Lebensmittel weg. Milch und Milchprodukte sind jene Lebensmittel, die aufgrund des überschrittenen Mindesthaltbarkeitsdatums am häufigsten entsorgt werden. Doch das müsste gar nicht sein. Gerade bei Milchprodukten können Sie ganz leicht selbst prüfen, ob diese noch genießbar sind. Auch der bedarfsgerechte Einkauf und die korrekte Lagerung von Nahrungsmitteln sowie die sinnvolle Weiterverwendung von Resten helfen Lebensmittel vor der Tonne zu bewahren.
2022 zeichneten die IKK Südwest und das Umweltministerium zum zweiten Mal herausragende Konzepte der Gemeinschaftsverpflegung aus. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger sind:
- Stiftung Hospital, St. Wendel
- Kita Steinbach
- AWO-Kita am UKS, Homburg
- Evangelische Kita Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Dudweiler
Am 9. Mai ist bundesweit der »Tag der Kitaverpflegung«. Anlässlich dieses Tages besuchte Verbraucherschutzministerin Petra Berg gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Loth von der IKK Südwest die AWO-Kita am UKS in Homburg. Diese ist eine der Preisträgerinnen des Ernährungspreises 2022. Die Ministerin zeigte sich begeistert von den Gegebenheiten vor Ort. Die Kita überzeugte bei der Preisverleihung 2022 mit einem umfangreichen Konzept.
Liebe Saarländerinnen und Saarländer,
eine aktuelle Umfrage des Online-Meinungsforschungsinstitutes Civey im Auftrag des Lebensmittelverbandes Deutschland, des Spitzenverbandes der deutschen Lebensmittelhersteller und -händler hat herausgefunden, was im Saarland und auch bundesweit an Heiligabend auf den Tisch kommt.
Das besinnliche Weihnachtsfest wird im Saarland traditionell mit einem großen Festmahl zelebriert, das meist in den verschiedensten Variationen Fleisch enthält. Nur 1,3 Prozent der befragten Saarländerinnen und Saarländer gaben an, dass es an Heiligabend Vegetarisches bei ihnen zu essen gibt.
Aus diesem Grund möchte ich Ihnen als zuständige Ernährungsministerin ein besonders schmackhaftes und nachhaltiges vegetarisches Weihnachtsmenü vorschlagen.
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans »IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung«, der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ins Leben gerufen und im Juni 2008 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde, wurde in jedem Bundesland eine Vernetzungsstelle Schulverpflegung (VNS) eingerichtet.
Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Saarland hat am 1. April 2009 bei der LandesArbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Saarland e. V. (LAGS) ihre Arbeit aufgenommen. Zum 1. April 2014 wechselte die Trägerschaft von der LAGS ins ehemalige Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Damit einher ging auch die Umbenennung in Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung. Finanziert wird die VNS seit April 2017 aus Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz.
Es gibt in jedem Bundesland eine Vernetzungsstelle (Kita- und) Schulverpflegung.
Im Rahmen des Nationalen Aktionsplans IN FORM werden in allen Bundesländern Vernetzungsstellen Seniorenernährung oder vergleichbare Institutionen eingerichtet. Das Saarland ist das erste Bundesland, das am 1. Mai 2019 im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (jetzt Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz) die erste Vernetzungsstelle Seniorenernährung eingerichtet hat. Ziele sind unter anderem, die Verpflegungssituation in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und das Angebot der Speisen von Anbietern von Essen auf Rädern zu verbessern, die Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren und die Bündelung bestehender Aktivitäten im Bereich Seniorenernährung.
Die Sicherung einer ausreichenden Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gehört zu den wichtigsten Aufgaben der staatlichen Daseinsvorsorge. In Deutschland ist heute ein reichhaltiges und vielfältiges Angebot an Nahrungsmitteln selbstverständlich. Über mögliche Versorgungsengpässe macht sich kaum jemand Gedanken. Dabei gibt es neben einem hoffentlich nie eintretenden Kriegsszenario auch zahlreiche friedenszeitliche Krisensituationen, die zu einer Verknappung von Lebensmitteln und damit zu Versorgungsengpässen führen können. Hierzu zählen etwa Naturkatastrophen wie Hochwasser, schwere Unglücksfälle in großtechnischen Anlagen oder auch der Ausfall wichtiger Systeme wie der Stromversorgung.
Für diesen "Ernährungsnotfall" sind organisatorische, personelle und materielle Vorsorgeplanungen auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindeebene erforderlich. Die Planungsmaßnahmen zur Sicherung und Sicherstellung der Ernährung im Saarland liegen beim Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und bei den Kreisverwaltungen sowie für den Regionalverband die Landeshauptstadt Saarbrücken. Im Ernährungsnotfall werden aber auch die Städte und Gemeinden in den Vollzug einbezogen sein.
Neben dieser öffentlichen Vorsorge zur Grundversorgung mit Nahrungsmitteln ist aber auch zusätzlich eine private Vorratshaltung an Ernährungsgütern unerlässlich. Daran sollte grundsätzlich jeder Bürger denken. Der vom Bund bereitgestellte Vorratskalkulator (Link in der rechten Spalte) ermöglicht es jedem Bürger, für seinen individuellen Haushalt Vorräte für einen frei wählbaren Zeitraum anzulegen.
In Notfällen oder Krisen erhält die Öffentlichkeit von den zuständigen Behörden alle notwendigen Informationen über staatliche Maßnahmen der Sicherstellung oder Sicherung der Nahrungsmittelversorgung.
Zeitmangel gilt als wichtigster Grund für das Nichtkochen. Dass selbst einfache Gerichte zum zeitaufwendigen Unterfangen werden, liegt in der Regel an der fehlenden Routine. Wer regelmäßig kocht und die Abläufe kennt, kann in kurzer Zeit ein gut schmeckendes Essen zubereiten. Das Kochbuch soll die Freude am Kochen zurückbringen. Es ist in einem interdisziplinären Team aus Medizin, Ernährungswissenschaft, Biologie, Sportwissenschaft und einem Spitzen-Koch entstanden. Abt Mauritius, ehemaliger Sternekoch, aus dem Kloster Tholey hat alle Rezepte gekocht, sie verfeinert und gibt im Kochbuch Profi-Tipps. Das Kochbuch wurde vom Adipositas-Netzwerk Saar e. V. herausgegeben und vom damaligen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie sowie dem damaligen Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz finanziell unterstützt. Es kann unter schmeckt.einfach.gut. bestellt werden.
Das Kochbuch basiert auf Lieblingsrezepten saarländischer Schülerinnen und Schüler. 2012 hatte die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Saarland (VNS) im Rahmen der Tage der Schulverpflegung saarländische Schülerinnen und Schüler aufgerufen, ihre Lieblingsrezepte einzureichen. Diese wurden von der VNS hinsichtlich ihrer Nährwerte überarbeitet und bilden die Grundlage für das Kochbuch.