Verweise
Datenbezüge (23)
In den Hochwasserrisikokarten sind Angaben zu hochwasserbedingten potenziellen nachteiligen Folgen auf Arten wirtschaftlicher Tätigkeit (als eines der Schutzgüter) vorgesehen, hier sind die wirtschaftlichen Tätigkeiten im Extremszenario hinterlegt.
In den Hochwasserrisikokarten sind Angaben zu hochwasserbedingten potenziellen nachteiligen Folgen auf Arten wirtschaftlicher Tätigkeit (als eines der Schutzgüter) vorgesehen, hier sind die wirtschaftlichen Tätigkeiten im häufigen Szenario hinterlegt.
In den Hochwasserrisikokarten sind Angaben zu hochwasserbedingten potenziellen nachteiligen Folgen auf Arten wirtschaftlicher Tätigkeit (als eines der Schutzgüter) vorgesehen, hier sind die wirtschaftlichen Tätigkeiten im mittleren Szenario hinterlegt.
Das Themenportal "Hochwasserrisikomanagement" dient der Information der Öffentlichkeit über die in den Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten dargestellten Informationen.
Die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten setzen sich aus einer Reihe von Einzelthemen zusammen und wurden jeweils für drei verschiedene Szenarien erstellt. Sie stehen im Themenportal als Kartendienst und Download zur Verfügung. Alternativ ist eine Einbindung als Web Map Service möglich.
Die Hochwassergefahren- und Hochwasserrisikokarten klassifizieren die zu erwartenden Hochwasserereignisse nach der Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens. Im Land Mecklenburg-Vorpommern wurden die folgenden Hochwasserszenarien angewendet:
- Hochwasser mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem statistischen Wiederkehrintervall von 10 bzw. 20 Jahren
- Hochwasser mit mittlerer Wahrscheinlichkeit mit einem statistischen Wiederkehrintervall von 100 bzw. 200 Jahren (Binnenland bzw. Küste)
- Hochwasser mit niedriger Wahrscheinlichkeit / Extremereignis mit einem statistischen Wiederkehrintervall von 200 Jahren unter Annahme des Versagens der Hochwasserschutzeinrichtungen
Während in den Hochwassergefahrenkarten das Ausmaß der Überflutung sowie die Wassertiefe dargestellt werden, bilden die Hochwasserrisikokarten die potentiellen Hochwasserschäden für die drei Szenarien ab. Sie enthalten u.a. Angaben zur Anzahl potentiell betroffener Einwohner, zu den negativen Folgen für wirtschaftliche Tätigkeiten, zur Gefahr durch Anlagen mit hohem Schadstoffpotential für die Umwelt (IVU-Anlagen) sowie zu potentiell betroffenen Schutzgebieten (z. B. Trinkwasserschutz- und Natura 2000-Gebiete).
Hochwasserschutzeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der HWRM-RL, hier Deiche.
Hochwasserschutzeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der HWRM-RL, hier Dünen.
HWRMRL: Potentielle Überflutungsräume: Ereignis hoher Wahrscheinlichkeit in M-V
HWRMRL: Potentielle Überflutungsräume: Ereignis mittlerer Wahrscheinlichkeit in M-V
HWRMRL: Potentielle Überflutungsräume: Extremereignis in M-V
Von Hochwasser betroffenes UNESCO-Weltkulturerbe in Mecklenburg-Vorpommern.
Am 23. Oktober 2007 haben das Europäische Parlament und der Rat der Europäischen Union die EU-Hochwasserrisikomanagementrichtlinie (HWRM-RL) verabschiedet. Die Umsetzung in nationales Recht erfolgte in Deutschland durch die Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) im Jahr 2009.
Das Ziel der Richtlinie besteht in der Reduzierung des Hochwasserrisikos in Europa sowie in einem verbesserten Hochwasserrisikomanagement. Der Schutz der menschlichen Gesundheit, der Umwelt, des Kulturerbes sowie der wirtschaftlichen Tätigkeiten des Menschen in Fluss- und Küstengebieten wird dabei in der Richtlinie stets besonders hervorgehoben.
Für die Umsetzung der HWRM-RL in Mecklenburg-Vorpommern ist das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz zuständig. Das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG) ist die zentrale Bearbeitungs- und Koordinierungsstelle für die fachliche Umsetzung der Hochwasserrisikomanagementrichtlinie in Mecklenburg-Vorpommern.
Dargestellt werden die erreichbaren Wassertiefen im Extremszenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 200 Jahren und größer. Die Daten liegen im Raster von 1 x 1 bzw. 5 x 5 m vor. Hier sind sie aggregiert dargestellt, um die Darstellungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Originaldaten können beim LUNG-MV angefordert werden (hwrmrl@lung.mv-regierung.de).
Dargestellt werden die erreichbaren Wassertiefen im häufigen Szenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 10 - 20 Jahren. Die Daten liegen im Raster von 1 x 1 bzw. 5 x 5 m vor. Hier sind sie aggregiert dargestellt, um die Darstellungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Originaldaten können beim LUNG-MV angefordert werden (hwrmrl@lung.mv-regierung.de).
Dargestellt werden die erreichbaren Wassertiefen im mittleren Szenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 100-200 Jahren. Die Daten liegen im Raster von 1 x 1 bzw. 5 x 5 m vor. Hier sind sie aggregiert dargestellt, um die Darstellungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Orginaldaten können beim LUNG-MV angefordert werden (hwrmrl@lung.mv-regierung.de).
Dargestellt wird die Anschlaglinie im Extremszenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 200 Jahren und größer. Erfasst werden neben den APSFR- (Risiko-)-gebieten nach HWRM-RL auch hochwassergeschützte Gebiete.
Dargestellt wird die Anschlaglinie der Überflutungsgebiete im häufigen Szenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 10-20 Jahre.
Dargestellt wird die Anschlaglinie der Überflutungsgebiete im häufigen Szenario der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM-RL). Für Mecklenburg-Vorpommern sind dies Jährlichkeiten von 100-200 Jahren. Erfasst werden neben den APSFR- (Risiko-)-gebieten nach HWRM-RL auch hochwassergeschützte Gebiete.