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Institution

UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau

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Kontakt

UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau

Paradeplatz
66440 Blieskastel
Deutschland

http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/biosphaerenverein-bliesgau
+49 (0) 6842 96009-0
+49 (0) 6842 96009-29
http://www.biosphaere-bliesgau.eu/index.php/de/biosphaerenverein-bliesgau

Beschreibung

Über 600 UNESCO-Biosphärenreservate gibt es weltweit, 15 davon in Deutschland. Jedes dieser Gebiete hat in seinem Antrag zur Aufnahme in das weltweite Netzwerk beschrieben, welchen wichtigen Beitrag es als „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ im Weltnetz der UNESCO-Biosphärenreservate leisten kann. Das Biosphärenreservat Bliesgau hat diesen Antrag 2008 in Paris eingereicht und wurde schließlich im Mai 2009 von der UNESCO anerkannt. Zur weiteren Konkretisierung der Ziele des Biosphärenreservates und als Planungsgrundlage soll ein Rahmenkonzept erstellt werden.

Verweise

Datenbezüge (1)

UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau
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Das Biosphärenreservat Bliesgau liegt in der südöstlichsten Ecke des Saarlandes, an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz. Die sanfthügelige Landschaft ist geprägt durch ausgedehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und eine eindrucksvolle Auenlandschaft, die von dem namensgebenden Fluss, der Blies, durchzogen wird. Der Norden des Bliesgaus ist städtisches Einzugsgebiet - mit einer Bevölkerungsdichte über dem Bundesdurchschnitt ist der Bliesgau im Vergleich zu den anderen deutschen Biosphärenreservaten ohnehin eher städtisch geprägt. Die Stadt-Land-Beziehung mit all ihren Facetten, Einflüssen und Veränderungen ist deshalb einer der Schwerpunkte in der wissenschaftlichen Forschung im Biosphärenreservat. Eine Besonderheit der Region ist die Vielfalt der Landschaft: verschiedene Lebensräume greifen auf engem Raum ineinander und sind ein Zuhause für viele seltene Tier- und Pflanzenarten. So beherbergt der Bliesgau etwa 80 Prozent des saarländischen Vorkommens des vom Aussterben bedrohten Steinkauzes. Bemerkenswert sind auch die großen und stabilen Populationen des Goldenen Scheckenfalters und die ausgedehnten Kalkhalbtrockenrasen, auf denen man nahezu die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Orchideenarten bewundern kann. In der wildromantischen Bliesaue findet der aufmerksame Besucher auch die Spuren der Biber, die seit 1999 hier wieder heimisch sind.

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