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Institution

Referat C/6 Bildung für nachhaltige Entwicklung, Ressourceneffizienz, Verbraucherbildung

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Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz Abteilung C Klima, Nachhaltigkeit, Verbraucherschutz Referat C/6 Bildung für nachhaltige Entwicklung, Ressourceneffizienz, Verbraucherbildung

Postfach 102461
D-66024 Saarbrücken
Ursulinenstaße 8-16
D-66117 Saarbrücken
Deutschland

poststelle@umwelt.saarland.de
+49 (0)681 - 501 - 00
+49 (0)681 - 501 - 4521
http://www.saarland.de/ministerium_umwelt_verbraucherschutz.htm

Beschreibung

Abteilung C Klima, Nachhaltigkeit, Verbraucherschutz, Referat C/6 Bildung für nachhaltige Entwicklung, Ressourceneffizienz, Verbraucherbildung

Verweise

Datenbezüge (7)

BNE in Nationalen Naturlandschaften
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Im Saarland schlossen sich auf Initiative des damaligen Umweltministers Reinhold Jost im Frühjahr 2018 alle drei saarländischen Großschutzgebiete zu den „Nationalen Naturlandschaften im Saarland“ zusammen. Das Biosphärenreservat Bliesgau sowie die saarländischen Teile des Natuparks SaarHunsrück und des Nationalparks Hunsrück-Hochwald umfassen rund 60 Prozent der Landesfläche. Sie bieten neben naturnahen Landschaften jede Menge Naturerlebnisse und „grüne“ Angebote der Premiumklasse. „Nationale Naturlandschaften“ sind die Dachmarke, unter der seit dem Jahr 2005 alle deutschen Nationalparke und Biosphärenreservate, viele Naturparke und erste Wildnisgebiete vereint sind. Insgesamt sind dies weit über 100 Gebiete in Deutschland. Hinter dieser Initiative steckt „Nationale Naturlandschaften e.V.“ als Dachorganisation in Zusammenarbeit mit Ländern und Umweltverbänden. Alle drei Großschutzgebiete in den „Nationalen Naturlandschaften im Saarland“ bieten Angebote im Bereich einer Bildung für nachhaltige Entwicklung für Interessierte an. Die Zielgruppen dieser Angebote umfassen alle Altersgruppen – vom Kita-Kind bis zur Seniorin bzw. bis zum Senior.
Förderung von Schulgärten
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Schulgärten stellen einen ganzheitlichen Lern- und zugleich Lebensort dar, an dem Eigenschaften gefordert sind und gefördert werden, die Schülerinnen und Schüler zukunftsfähig machen. Chancen und Möglichkeiten die ein Schulgarten bietet sind unter anderem das Erlernen von der Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, Anbau von Nutzpflanzen, Kulturtechnik und Gartenarbeit, aber auch der respektvolle Umgang mit Umwelt und Natur, Ressourcenschonung, Globalität, soziale Kompetenzen fördern und viele andere mehr.
Klimaexpeditionen
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Die Beauftragung der Firma Geoscopia Umweltbildung aus Bochum gehört schon seit vielen Jahren zu den sehr geschätzten BNE-Projekten des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Mithilfe von aktuellen Live-Satelliten-Bildern werden die Themen Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Menschenrechte und Migration im wahrsten Wortsinne sichtbar und Schüler*innen an weiterführenden Schulen sowie FÖJ´ler*innen eindringlich dargestellt. Dadurch wird das Erkennen des eigenen Handelns bei uns mit dessen Folgen und Auswirkungen weltweit verdeutlicht. Die Verlierer der vorher genannten Themen, vor allem im Globalen Süden, werden durch Beispiele im Unterricht kenntlich gemacht. Somit soll dies Klimaexpedition im nächsten Schritt als Motivation zu eigenem Handeln motivieren. Durch die „selbst erlangte“ Erkenntnis wird eindeutig, dass alle Menschen für diese Thematik für die Zukunft immer wichtiger werden. Aber, der wichtigste Aspekt, jeder kann durch sein eigenes Handeln etwas Positives tun z. B. Reduktion von Treibhausgasen, Energieeinsparen, weniger oder faire Smartphones nutzen. Durch die Weltraum-Sichtweise können die Folgen des Klimawandels nicht mehr so einfach ignoriert werden. Um an die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler anzudocken, werden auch Bezüge zum alltäglichen Leben z. B. in Form einer kleinen live-Bilder-Wettervorhersage, aber auch zu den Flüchtlingsströmen hergestellt. Woher kommen die Menschen, warum kommen sie, gibt es da in Zukunft vielleicht Klimaflüchtlinge?
KunterBUNDmobil
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Verantwortungsvoller Umgang mit Wasser in all seinen Facetten vom Grundwasser bis zum Oberflächengewässer und der Nutzung mit ihren Folgen unter dem Titel: „Wassermarathon 2021".
MeerMobil
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Seit dem Jahre 2020 unterstützt das Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar, im Rahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) den Verein THE BLUE MIND e.V., Meereswissenschaften und Umweltschutz auch an diejenigen Orte zu tragen, die weitab vom Meer liegen. Dies konnte auch mit der Beschaffung eines Fahrzeuges, dem sogenannten MeerMobil geschehen, welches die Arbeit der Meeresbiologinnen mit vielfältigen Funktionen unterstützt. Da Meeresschutz im Alltag anfängt, wird mit Hilfe von Lehrfilmen, Experimenten, Schulungen und Workshops speziell Kinder zu einem nachhaltigen Handeln angeregt ― an der Nordsee ebenso wie im Saarland. Dazu werden Schulen und Unterrichtseinheiten angeboten, die auf die Vorkenntnisse der jeweiligen Altersgruppen zugeschnitten sind. Zur Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele (SDG`s) hält der Verein Vorträge und veranstaltet Seminare sowie Exkursionen in Grund- und weiterführenden Schulen zu relevanten Themen wie z.B. der Plastikvermüllung bzw. Plastikvermeidung, der Überfischung und der globalen Erwärmung.
Rettungsschirm Ferienbetreuung
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Der „Rettungsschirm Ferienbetreuung“, wurde 2020 mit großem Erfolg durchgeführt und bot zahlreiche spannende Mitmach-Angebote für Kinder und Jugendliche. Das Programm, das 2020 ins Leben gerufen wurde, ist auf positive Resonanz gestoßen: an den beiden Ferienprogrammen haben insgesamt circa 3.800 Kinder (Sommerferienprogramm 2.500 und Herbstferienprogramm 1.300) teilgenommen. Insgesamt wurden etwa 450 Veranstaltungen in Form von Einzel-, Mehrtages- und Wochenveranstaltungen (im Sommer 280 und im Herbst 170) für unterschiedliche Altersgruppen durchgeführt. Im Durchschnitt nahmen unter verstärkten Corona-Schutzmaßnahmen acht Kinder an einer Veranstaltung teil. „Für die Kinder war das Ferienprogramm in der Corona-Zeit ein Highlight und auch die Eltern konnten wir damit ein Stück weit entlasten“, sagt Umweltstaatssekretär Sebastian Thul. In allen saarländischen Landkreisen sowie dem Regionalverband wurden Workshops aus den Themenfeldern einer Bildung für nachhaltige Entwicklung angeboten. „Unser Ferienprogramm war sehr vielseitig. Darunter befand sich Bewährtes, aber auch viele neue Projekte. Unser Maßstab blieb dabei, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur irgendwie beschäftigt werden sollten. Es stand vor allem - neben Spaß und Spiel - das Vermitteln von Kompetenzen und Wissen rund um die Themen Natur und Umwelt, Klima und Energie, Ernährung, politische Bildung, globales Lernen sowie Nachhaltigkeit im Vordergrund“, betonte Thul. Im Angebot waren zum Beispiel ein Wildniscamp im Urwald vor den Toren der Stadt Saarbrücken, ein umfangreiches Programm der Wildparkakademie Saarbrücken, die Planung sowie der Dreh eines Nachhaltigkeitskrimis, Klimaexpeditionen, Projekte zu Plastikmüll in den Meeren, Wasseruntersuchungen in heimischen Bächen, zahlreiche Angebote von Umwelt- und Naturschutzverbänden, sowie weiteren Bildungspartnern des Saarländischen BNE-Netzwerkes und vieles mehr. Die Ferienmaßnahmen richteten sich an Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren und waren kostenlos.
Schullandheime
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Es gibt im Saarland zwei „ökologische“ Schullandheime mit BNE-Modulen. Dies sind die „Biberburg“ in Berschweiler und „Spohns Haus“ in Gersheim. In diesen beiden Schullandheimen können Lehrer*innen für Ihre Klassen, also allen Schüler*innen sowie für das Lehrer-Kollegium Aufenthalte mit Programmen buchen, die unterschiedlichste Themen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung behandeln. Zielgruppen beider Schullandheime sind insbesondere Grundschulkinder und Sekundarstufe I (SEK I). Aber auch gerade in den Themengebieten zu Klima und Energie gibt es auch spannende Angebote für Jugendliche und Junge Erwachsene. Pädagogische Tage gehören ebenfalls zum Portfolio dieser beiden Schullandheime zu den entsprechenden BNE-Themen und -Modulen.

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