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Referat D/4 Digitale Verwaltung für Bürger und Wirtschaft, Basisdienste, Zusammenarbeit mit Kommunen und Kammern

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Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie Abteilung D Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung Referat D/4 Digitale Verwaltung für Bürger und Wirtschaft, Basisdienste, Zusammenarbeit mit Kommunen und Kammern

Postfach 102463
D-66024 Saarbrücken
Franz-Josef-Röder-Straße 17
D-66119 Saarbrücken
Deutschland

poststelle@wirtschaft.saarland.de
+49 (0)681 / 501 - 00
+49 (0)681 / 501 -1649
http://www.saarland.de/ministerium_wirtschaft_arbeit_energie_verkehr.htm

Beschreibung

Abteilung D Digitalisierung in Wirtschaft und Verwaltung, Referat D/4 Digitale Verwaltung für Bürger und Wirtschaft, Basisdienste, Zusammenarbeit mit Kommunen und Kammern

Verweise

Datenbezüge (5)

Allianz im ÖPNV
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Die 2004 gegründete Allianz im ÖPNV macht den öffentlichen Personennahverkehr wirtschaftlicher und attraktiver. Hierzu haben sich unter Moderation des Landes private und öffentliche Nahverkehrsunternehmen zusammen geschlossen, um noch wirtschaftlicher zu arbeiten, Arbeitsplätze zu sichern und den Kunden ein besseres Angebot zu machen. Kernteil ist der Saarlandtarif, ein neuer einheitlicher Tarif für da komplette Land. Die kommunalen und privaten Busunternehmen haben eine Dachgesellschaft für die Allianz-Aktivitäten gegründet: die Saarländische Nahverkehrsservice GmbH (SNS). Die SNS bündelt die Bahn-Tochter RSW, die kommunalen Verkehrsbetriebe in Saarbrücken, Neunkirchen, Völklingen und Saarlouis sowie die privaten Busbetriebe. Die SNS wird den Verbundtarif umsetzen. Dazu gehören vor allem Fragen der Aufteilung der Einnahmen auf die einzelnen Gesellschaften, die Preisfestlegung und nicht zuletzt die Abstimmung der Fahrplanangebote auf Straße und Schiene. Damit die Wirtschaftlichkeit der Unternehmen gesichert ist, hat die SNS die Aufgabe, Werkstattleistungen im Busbereich zu koordinieren mit dem Ziel der Saarlandweiten Kooperation der Werkstätten. Dies soll die Kosten der einzelnen Unternehmen senken und die Standorte sichern, indem die Auslastung und die Betriebsabläufe verbessert werden. Diesem Ziel dienen auch der zentrale Einkauf und ein Fahrzeugpool im Busbereich.
Bahnhofsentwicklungsprogramm
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Das Bahnhofsentwicklungsprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr und der DB Station&Service AG zielt ab auf die Herstellung eines modernen und gepflegten Erscheinungsbildes sowohl um die Herstellung eines barrierefreien Zugangs zum Bahnsteig als auch um die Anpassung der Bahnsteighöhe an die eingesetzten Fahrzeuge. Beim Ausbau ist im Hinblick auf die Barrierefreiheit zu berücksichtigen: der Zugang auf den Bahnsteig (Aufzug, Rampe, Schieberampe an Treppen) die Barrierefreiheit auf dem Bahnsteig (taktiles Leitsystem, Oberflächenkontraste) die Anpassung der Bahnsteighöhe gemäß dem zwischen den Bundesländern und der Deutschen Bahn vereinbarten Bahnsteighöhenkonzept Für Stationen, bei denen mehrere Bahnsteighöhen erforderlich werden, sind Kombilösungen mit unterschiedlichen Bahnsteighöhen erforderlich. Für die durchgehende barrierefreie Führung sind auch die Wegebeziehungen zwischen Bahnsteigen und Bushaltestellen mit Beschilderung, einer festen Oberfläche und einem taktilen Leitsystem zu qualifizieren. Im Hinblick auf das Erscheinungsbild sollen die Stationen insbesondere mit vandalismusresistenten Materialien und guter Einsehbarkeit im Hinblick auf ein hohes Sicherheitsempfinden gestaltet werden. Aufgestellt wird das Bahnhofsentwicklungsprogramm anhand einer Priorisierung nach Zustandsdefiziten, zu erwartenden Kosten und betroffenen Fahrgästen. Eine wesentliche Grundlage spielen dabei die Ergebnisse einer Stationserfassung für alle Bahnhöfe und Haltepunkte, die das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr seit 2016 regelmäßig durchführen lässt. In der Erfassung werden die wesentlichen Merkmale zu vorhandenen Ausstattungsmerkmalen und deren Zustand erfasst. Hierzu gehören u. a. Beschilderungen, Beleuchtungseinrichtungen, Fahrgastinformationen, Videokameras, Wetterschutz. Alle Stationen werden dabei vom Zugang bis zum Bahnsteig erfasst.
Betriebliches Mobilitätsmanagement /Job-Ticket
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Der motorisierte Straßenverkehr stellt ein Hauptfaktor des globalen Treibhauseffektes, Ursache der Überdüngung und Versauerung von Böden und Gewässern, des Flächenverbrauchs und der Zerschneidung von Naturräumen, Auslöser des Sommersmogs und ein Gesundheitsrisiko durch Lärm dar. Daher setzt eine Politik der Nachhaltigkeit auf die Vermeidung des motorisierten Individualverkehrs und auf eine konsequente Verlagerung auf den öffentlichen Nahverkehr. Voraussetzung dafür ist eine noch attraktivere Gestaltung des ÖPNV - wie zum Beispiel durch das Job-Ticket für Landesbedienstete, das im Umweltpakt mit der saarländischen Wirtschaft gefordert wird.
Förderprogramm ÖPNV
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Die Landesregierung fördert die Modernisierung von Haltepunkten, Zentralen Busbahnhöfen, etc. mit ca. 10 Millionen Euro im Jahr. Diese Förderung wird fortgesetzt. Weiterer Schwerpunkt ist die Modernisierung der Busflotte. Ziel ist es, Autofahrer, insbesondere Pendler als Bus-Fahrgäste zu gewinnen. Im Jahr 2001 beförderten die saarländischen Verkehrsbetriebe 86,2 Millionen Bus-Fahrgäste. Bis 2011 sollen 100 Millionen erreicht sein.
Mobilitäts- und Verkehrsentwicklungsplan
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Die nachhaltige Entwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs kann nur im Kontext der allgemeinen Verkehrsentwicklung betrachtet werden. Die am Markt üblichen Modelle sind noch nicht in der Lage, die Wechselwirkungen von motorisiertem und nicht motorisiertem Individualverkehr (Radfahrer, Fußgänger) darzustellen. Auch der Umweltverbund (ÖPNV kombiniert mit Fahrrad fahren, zu Fuß gehen) lässt sich derzeit nur schwer darstellen. Der Verkehrsentwicklungsplan wird sich um eine solche Darstellung bemühen und darauf aufbauend ein spezielles Verkehrsmodell für das Saarland entwickeln.

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