Im Landschaftsprogramm Saarland wird das Erfordernis zur naturnahen Entwicklung von Kiesweihergebieten in den Auen von Mosel, Saar und Prims dargestellt. Auf Grund der hohen ökologischen Bedeutung und des Entwicklungspotenzials dieser Bereiche sollen die Kiesweiher aus naturschutzfachlicher Sicht aufgewertet werden. Dies soll eine Freizeitnutzung jedoch nicht grundsätzlich ausschließen. Gleichzeitig stellt das Landschaftsprogramm die Kiesweihergebiete als Entwicklungsschwerpunkte „Ökologische Aufwertung von Stillgewässern“ dar. s. Landschaftsprogramm Saarland, Kapitel 5.11. (Stand: Juli 2009)
Hervorragende prioritäre Abschnitte zur Wiedervernetzung von Waldlebensräumen, Trockenlebensräumen, Feuchtlebensräume sowie Großsäugerlebensräumen aggregiert über die Prioritätsklassen 1-3. Attribute: ID_PRIO: eindeutige ID des Wiedervernetzungsabschnittes im aggregierten Datensatz; PRIO_WA: Prioritärer Abschnitt zur Wiedervernetzung von naturnahen Waldlebensräumen; PRIO_FEU: Prioritärer Abschnitt zur Wiedervernetzung von Feuchtlebensräumen; PRIO_TRO: Prioritärer Abschnitt zur Wiedervernetzung von Trockenlebensräumen; PRIO_GS: Prioritärer Abschnitt zur Wiedervernetzung von Großsäugerlebensräumen;
Flächenhafte Darstellung der Vorranggebiete für Naturschutz im Rahmen des Landesentwicklungsplans Umwelt. Vorranggebiete für Naturschutz (VN) dienen der Sicherung der überörtlichen Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Sie basieren auf der Grundlage der durch Verordnung ausgewiesenen und geplanten Naturschutzgebiete sowie der Ermittlung von Flächen von bundes- und landesweiter Bedeutung gemäß Arten- und Biotopschutzprogramm im Saarland sowie der zu dem europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 gemeldeten und nachgemeldeten Gebieten.
Grundlage zur Interpretation und Verständnis der dargestellten Ergebnisse bildet der Abschlussbericht der Studie „Wärmewende im Saarland – Status quo, Potenziale und Handlungsfelder (www.saarland.de/waermewende). Der Layer zeigt das Abwärmepotenzial der Abwasserpotenziale bei 6.000 Vollaststunden pro Jahr auf kommunaler Ebene an. Dabei stellt der Deckungsgrad das Potenzial im Verhältnis zum Wärmebedarf in potenziellen Wärmenetzgebieten nach gewähltem Szenario dar.
Die Kartierung der Potentiell Natürlichen Vegetation (PNV) ist wesentliches Ergebnis der Waldbiotopkartierung im Staatswald (1990-2008) auf Grundlage der Kartier Anleitung „Ganzflächige Waldbiotopkartierung im Saarland - Herausgeber: Minister für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes – mit Stand von 1999. Ein differenziertes Spektrum verschiedener Waldgesellschaften wird dabei für den Praxisgebrauch zusammengefasst. Im Vergleich der potentiell natürlichen zur real vorhandenen Vegetation kann die Naturnähe der Vegetationszusammensetzung von Wäldern bewertet werden. Staatswald und Kommunalwald.
In diesem Shapefile werden die Wälder innerhalb des Ordnungsraumes zusammengefasst dargestellt. Die aus Sicht des Naturschutzes gegebenen Maßnahmenschwerpunkte werden textlich in Kapitel 9.8.1 des Landschaftsprogramms Saarland dargelegt. s. Landschaftsprogramm Saarland, Kapitel 9.8.1. (Stand: Juni 2009)
Zu sanierende Auebereiche sind durch Aufschüttung oder Auskiesung gänzlich umgestaltet. Hier reichen Korrekturmaßnahmen am Gewässer nicht zur Verbesserung der Situation aus. Zusätzlich sind Maßnahmen in der Aue selbst erforderlich, um Überflutungen wieder zuzulassen. Das Landschaftsprogramm Saarland liefert diesbezüglich Darstellungen aus überörtlicher Sicht des Naturschutzes. (Stand Juni 2009)
Flächenhafte Darstellung der Vorranggebiete für Windenergie im Rahmen des Landesentwicklungsplans Umwelt. Vorranggebiete für Windenergie (VE) sind raumordnerisch abgesicherte Planungsgebiete für die Errichtung von Windkraftanlagen, die Strom in das öffentliche Netz einspeisen.