Nach §1(2) SächsLPlG sind die Regionalen Planungsverbände Träger der Regionalplanung. Zur Ausarbeitung des Regionalplanes bedienen sie sich der Regionalen Planungsstellen bei den Staatlichen Umweltfachämtern [§7(1) SächsLPlG]. Bei den Staatlichen Umweltfachämtern wurde für jede Planungsregion eine Regionale Planungsstelle eingerichtet. Sie hat als Planungsstelle des Regionalen Planungsverbandes die Aufgabe, nach den Beschlüssen und Aufträgen der Verbandsorgane den Regionalplan auszuarbeiten, ständig zu überprüfen und der weiteren Entwicklung anzupassen sowie Entwürfe für regionalplanerische Stellungnahmen und weitere Arbeitsunterlagen für Verbandsorgane zu erstellen. Aufgaben: - Erarbeitung und Einflußnahme auf die Umsetzung des Regionalplanes für den Regionalen Planungsverband Westsachsen und der Braunkohlenpläne des Braunkohlenplangebietes, - Erarbeitung des Landschaftsrahmenplanes für die Region Westsachsen, - Mitarbeit bei Regionalen Entwicklungskonzepten, - laufende Raumbeobachtung und -analyse
Bearbeitung bergrechtlicher PFV mit Umweltverträglichkeitsprüfung und Verträglichkeitsprüfung (FFH-Gebiete) einschl. aller in Frage kommenden eingeschlossenen Entscheidungen sowie Planänderungsverfahren
Bearbeitung Betriebsplanverfahren, Zulassung nach anderen Gesetzeswerken (BImSchG, SächsNatSchG, Sprengstoffgesetz u. a.)
Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutz,Untersuchungsberichte von Havarien und Unfällen
Als wesentliche Strategien zur Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung bzw. Mobilität werden für das Biosphärenreservat die Verkehrsvermeidung,-verlagerung sowie -verbesserung zugrundegelegt.
Öffentlichkeitsarbeit dient der Information zu Zielen und Aufgaben des Biosphärenreservates als Modellregion für nachhaltige Landnutzung, seiner Naturausstattung sowie zu weiteren Umweltfragen. Für die Beteiligung der Bevölkerung am gesamten Gestaltungsprozess sind entsprechende Möglichkeiten zu schaffen.
Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit werden u.a. folgende Leistungen angeboten: - öffentliche Veranstaltungen und Vorträge innerhalb und außerhalb des Biosphärenreservates; - thematische Exkursionen und Wanderungen; - Bürgerberatungen; - Ausgabe von Informationsmaterialien; - Presseinformationen und -mitteilungen; - Präsentation von Ausstellungen über die Arbeit des Biosphärenreservates sowie - wissenschaftliche Veröffentlichungen.
Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ - eine »Basisstudie zur Wechselwirkung von gentechnisch verändertem MON810-Mais mit spezifischen Schmetterlingsarten« erstellt. Die Literaturübersichtsstudie enthält einen zusammenfassenden Überblick über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkung von MON810 auf im Freistaat Sachsen vorkommende geschützte Schmetterlingsarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie. Stand: 29.04.2009
Durch die Förderung naturschutzgerechter Bewirtschaftungsweisen, von Landschaftspflegevorhaben und Einzelprojekten sollen die Lebensräume gefährdeter bzw. seltener Pflanzen- und Tierarten erhalten oder entwickelt werden. Die Förderprogramme des Freistaates Sachsen sind deshalb ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung des Programms zur Biologischen Vielfalt und des Maßnahmenplans zur Biologischen Vielfalt des Freistaates Sachsen, insbesondere für die Umsetzung von Natura 2000 und den Biotopverbund. Darüber hinaus leistet die Naturschutzförderung auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft Sachsens. Die Förderprogramme werden zu einem großen Teil von der Europäischen Union (EU) mitfinanziert und tragen dazu bei, die gemeinschaftlichen Ziele der Agrar- und Umweltpolitik zu realisieren.
Der Waldzustandsbericht beinhaltet die Ergebnisse der jährlichen landesweiten Waldzustandserhebung. Der Bericht umfasst Aussagen zum Gesundheitszustand der Baumarten, zum Bodenzustand, zur Entwicklung relevanter abiotischer (z. B. Witterung) und biotischer (z. B. Insekten) Einflussfaktoren im Jahresverlauf sowie zur methodischen Grundlage der Waldzustandserhebung. Jährlich werden an ca. 280 Probepunkten in Sachsen insgesamt ca. 6.800 Bäume begutachtet.
Die Ergebnisse dienen der Beurteilung der Stressbelastung der sächsischen Wälder in Kombination mit Untersuchungen des europäischen forstlichen Umweltmonitorings zu atmosphärischen Stoffeinträgen, laufenden Wetterbeobachtungen und Informationen zum aktuellen Insekten- und Pilzbefall.
Die Gesamtkoordination der Waldzustandserhebung liegt in Sachsen beim Kompetenzzentrum Wald und Forstwirtschaft des Staatsbetriebes Sachsenforst.
Durch regelmäßige Stichprobenerhebungen des Kronenzustandes können Veränderungen erkannt und Risiken bewertet werden. Die Informationen sind eine wichtige Grundlage für forst- und umweltpolitische Entscheidungen zum Schutz und zur Weiterentwicklung der Wälder. Fehlende, vergilbte und vertrocknete Nadeln und Blätter sind sichtbare Reaktionen auf verschiedene Stresssituationen, denen Bäume ausgesetzt sind.
Neben ungünstigen Witterungsbedingungen, wie Frost- oder Hitzeperioden, rufen vor allem hohe Konzentrationen bestimmter Stoffe im Boden und in der Atmosphäre derartige Belastungen hervor.
Des Weiteren haben der Blattfraß von Schmetterlingsraupen oder der Befall von Borkenkäfern einen wesentlichen Einfluss auf den Anteil gesunder Nadeln oder Blätter.