Geodatendienst
Es werden alle Straßen im Stadtgebiet abgebildet, die nach Frauenpersönlichkeiten benannt sind.
Das Frauen*stadtarchiv Dresden hat das Projekt "Auf die Straßen(schilder), fertig, los! Frauen* im Dresdner Stadtbild" im Jahr 2023 wieder ins Leben gerufen.
Mit dem Projekt soll mehr Aufmerksamkeit auf die wenigen Frauennamen auf Dresdner Straßenschilder gelenkt werden.
Im Jahr 2024 sind lediglich 3,61 Prozent der Straßennamen Frauen gewidmet. Es gibt insgesamt 3214 Straßennamen im Stadtgebiet, davon rund 900 Männliche und 126 Weibliche (Stand Februar 2024). 2023 wurden zum Beispiel vier Neubenennungen von Straßen durchgeführt, eine davon ist die Lili-Elbe-Straße. Lili Elbe war eine dänische Malerin, eine der ersten Personen, die sich geschlechtsangleichende Operationen traute und somit Wegbereiterin für den Kampf um Anerkennung und Gleichstellung der queeren Community ist.
Die nach Frauen benannten Straßen sollen ein Teil der Erinnerungskultur sein und besondere Persönlichkeiten nach dem Tod ehren. Die Vorschläge für neue Straßennamen werden durch die jeweils zuständigen Stadtbezirksbeiräte bzw. Ortschaftsräte beschlossen. Über diese Namensvorschläge berät die Arbeitsgruppe Straßennamen. Danach wird durch die Verwaltung die Vorlage zur Straßenbenennung erarbeitet und den endgültigen Beschluss fasst der Stadtrat.
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